Zur Kulturwirtschaft zählen folgende Teilbranchen: 1. Verlagsgewerbe/Musikindustrie, 2. Filmwirtschaft einschließlich TV-Produktion, 3. Rundfunkwirtschaft, 4. Gruppe der darstellenden, bildenden Künste, Musik und Literatur, 5. Journalisten- und Nachrichtenbüros, 6. Museumsshops, Kunstausstellungen, 7. Einzelhandel mit Kulturgütern (Buchhandel, Musikfachhandel, Kunsthandel), 8. Architekturbüros und 9. Designwirtschaft. Die Kreativwirtschaft/Creative Industries schließt zusätzlich die Branchen 10. Werbung und 11. Software/Games mit ein.
Das Konzept der Kulturwirtschaft/Creative Industries hat seinen Ursprung in Großbritannien. Die Regierung von Premierminister Tony Blairr erkannte in den Branchen der Kulturwirtschaft Zukunftsbranchen der britischen Wirtschaft und Beschäftigung und entwickelte entsprechende Förderkonzepte. Erfahrungen hat im europäischen Ausland vor allem auch Wien gesammelt, das im Februar 2004 mit Hilfe von Fördermitteln der EU eine umfangreiche "Untersuchung des ökonomischen Potenzials der 'Creative Industries' in Wien" vorlegte.