Browserstatistik 2008 von Net Applications

Net Applications:
Das amerikanische Statistik-Unternehmen Net Applications hat ermittelt, dass der Microsoft-Browser Internet Explorer im vergangenen Jahr deutlich an Marktanteil verloren hat. Grund dafür waren offenbar Zugewinne beim Mozilla Firefox und Google Chrome.

Net Applications kommt zu dem Ergebnis, dass der Internet Explorer von Januar 2008 bis Dezember 2008 im weltweiten Durchschnitt rund sieben Prozent seiner User verloren hat. Der IE hält damit zwar weiterhin mit deutlichem Abstand seinen Spitzenplatz als meistverwendeter Browser, fällt aber zum ersten Mal seit Jahren unter die 70-Prozent-Marke.

War der Browser Anfang des Jahres noch die bevorzugte Wahl von drei Vierteln (75,47 Prozent) aller Internet-Nutzer, ging dieser Wert im Laufe des Jahres auf 68,15 Prozent zurück.Positiv verlief das Jahr 2008 hingegen für Mozilla: Der Freeware-Browser Firefox etablierte sich mit rund vier Prozent Zuwachs erstmals deutlich jenseits der 20 Prozent.

Auch Googles Chrome kann auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. Obwohl der Browser erst vor einigen Monaten veröffentlicht wurde, hat er sich bereits ein Prozent Marktanteil sichern können und liegt damit deutlich vor Opera. Der alternative Web-Browser konnte lediglich 0,1 Prozent Zuwachs verzeichnen und steht damit aktuell bei rund 0,7 Prozent Marktanteil.