Steiermark auch 2008 noch das liebste Tourismusland?

Review: von 2000
Anlässlich diese Artikels vom Jahre 2000 fragen wir uns:
Ist die Steiermark auch 2008 noch das liebste Tourismusland der Österreicher?

Artikel:

Österreicher urlauben am liebsten bei uns
Tourismus: Steiermark im Aufwärtstrend
„Die Steiermark ist das Tourismusland Nummer eins in Österreich“, kann Landesrat Gerhard Hirschmann über die Entwicklung der letzten fünf Jahre eine erfolgreiche Bilanz ziehen. Die Qualitätsverbesserungsmaßnahmen, die Entwicklung innovativer Angebote und moderner Marketingstrukturen, der Ausbau des Bereichs Erlebnistourismus und die Großveranstaltungen haben wesentlich zum Erfolg beigetragen. In Zukunft sollen noch die Bereiche Golf, Reiten und Radfahren forciert werden.
Einer Studie zufolge können die Tourismusumsätze in der Steiermark in den nächsten zehn Jahren verdoppelt werden. Landesrat Gerhard Hirschmann ist überzeugt, dass dieses Ziel schon wesentlich früher zu schaffen ist.
Dazu muss weiterhin konsequent in die Qualitätsverbesserung investiert werden: „Wir brauchen mehr Qualitätsbetten in der Vier- und Fünf-Stern-Kategorie.“
Weiters soll das Angebot im Bereich des sanften Tourismus optimiert werden. Unverzichtbar sind sportliche Großveranstaltungen einerseits wegen der enormen regionalen Wertschöpfung und andererseits, „weil dieser Werbewert anders nie finanzierbar wäre“ (Hirschmann).
Dass der steirische Weg in die richtige Richtung geht, lässt sich auch mit statistischen Zahlen belegen.
Während tourismusstarke Bundesländer wie Tirol und Kärnten im vergangenen Jahr Rückgänge hinnehmen mussten, konnte die Steiermark bei den Nächtigungen (9,4 Millionen) und Ankünften (2,3 Millionen) ein Plus verbuchen. Den erwirtschafteten Umsatz bezifferte Hirschmann mit 10,5 Milliarden Schilling. Der Tourismus ist damit der expandierendste Wirtschaftszweig.
Die beste Auslastung erzielte das steirische Thermenland mit 38 Prozent vor Graz und Umgebung (32 Prozent) sowie der Dachstein-Tauern-Region und dem steirischen Salzkammergut mit jeweils 26 Prozent.
http://www.wkstmk.at/archiv/archiv_mut/mut_32-00/urlauber.htm
Letzte Aktualisierung: 21.9.2000